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Diabetes – eine "süße" Krankheit
Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter der Stoffwechselstörung
Diabetes. Da jedoch im Frühstadium der Erkrankung keine Beschwerden auftreten, gibt es möglicherweise eine große Dunkelziffer.

Beim Typ I Diabetiker, dessen Erkrankung meist schon im jugendlichen Alter auftritt, wird vom Körper kein Insulin produziert. Folglich muß es ihm von außen durch entsprechende Injektionen zugeführt werden.

Hingegen spricht der Typ II Diabetiker, bei dem sich die Erkrankung meistens erst im höheren Lebensalter manifestiert, nicht mehr ausreichend auf das meist genügend vorliegende Insulin an. Bei beiden Typen kommt es dadurch zu einem unverhältnismäßigen Anstieg des Blutzuckers. Hinzu kommen belastende Faktoren wie Übergewicht, falsche oder übermäßige Ernährung, Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholkonsum sowie die Einnahme einiger Medikamente (z.B. verschiedene Hormone, Betablocker oder Diuretika).

Der Mechanismus des Insulinrezeptors im Körper ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man weiß allerdings, dass die Mineralien Chrom, Zink und Mangan eine wesentliche Rolle bei der Verwertung und der Produktion des zur Verfügung stehenden Insulins im Körper spielen.

Die Rolle von Mineralien bei der Produktion von Insulin im Körper:

Chrom ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und hat eine integrale Funktion bei der Insulinproduktion. Zusammen mit Zink und Mangan ist es für einen gesunden Kohlenhydratstoffwechsel wichtig. In vielen Fällen lässt sich durch eine Zufuhr von Chrom der Blutzuckerspiegel regulieren.
Chrom ist für die Insulinproduktion und den gesamten Zuckerstoffwechsel nötig.
Chrom stimuliert Enzyme, die für den Glucosestoffwechsel benötigt werden.
Chrom ist ein Bestandteil eines Eiweiß-Komplexes, der – zusammen mit Insulin – Glucose aus dem Blut entfernt.

Zuckerkonsum führt zur Ausscheidung von Chrom im Urin, wodurch es zu einem Chrommangel kommen kann. Ein Chrommangel führt auch zu erhöhten Cholesterinwerten und zu einem gestörten Fettstoffwechsel, wodurch die Gefahr einer Arteriosklerose entsteht.

Zink benötigt der menschliche Körper zur Insulinproduktion, für den Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel, zur Enzymproduktion und vielen weiteren Funktionen. In Studien wurde gezeigt, dass durch eine erhöhte Zinkzufuhr Prostatabeschwerden verhindert oder verringert werden können.

Zink ist wichtig:

  • für die Insulinproduktion
  • für die Wundheilung
  • Es hat eine große Bedeutung für unser Immunsystem.
  • Bei der Synthese der Nukleinsäuren (RNA und DNA) spielt es ebenso wie für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel eine wesentliche Rolle.

Mangan ist ein oft vernachlässigtes Spurenelement. Es ist ein wichtiger Katalysator und ein Co-Faktor verschiedener Enzyme. Dadurch ist es für viele Stoffwechselfunktionen notwendig. Insbesondere spielt es eine Rolle bei der Glucoseverwertung, der Lipidsynthese und deren Stoffwechsel, beim Cholesterinstoffwechsel, der Pankreasfunktion und bei vielen anderen Körperfunktionen. Medizinische Studien deuten daraufhin, dass ein Manganmangel den Glucosestoffwechsel beeinträchtigt und die Insulinproduktion verringert.

Es ist ferner bekannt, dass bei den meisten Diabetikern ein Mangel an Vitamin C und Vitamin E besteht. Diabetiker haben hier einen höheren Bedarf als gesunde Personen.


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